Willi ist gar nicht so wild

Huch, eine Gazelle. Im ersten Moment sind die neuen Bitterwasser-Gäste überrascht, wenn sie Willi in der Lodge gewahr werden. Willi ist ein kleiner Springbock.

Drei Monate ist Willi jetzt alt und ganz auf Lodge Manager Rodrik van Neel fixiert. Meist sieht man den Heranwachsenden hinter ihm her spazieren. Rodrik hat ihn als verwaistes Baby aufgenommen und mit der Flasche großgezogen. Da ist er nun der Ersatzpapa. Und Willi ist Familienmitglied, mit den anderen Kindern verträgt er sich gut. Im Garten des Manager Hauses springt zwischen den anderen kleinen Kindern herum.
Willi ist bereits der zweite Springbock, den Rodrik großzieht. Im vergangenen Jahr ist Bocky – für Böckchen – in der Lodge aufgewachsen. Er hat sich als Bewacher einer Schar von jungen Straußen hervorgetan, bevor ihn seine Artgenossen in die Kalahari gelockt haben. Die Strauße sind inzwischen erwachsene wehrhafte Tiere. Ab und an zeigen sie sich am Wasserloch nahe der Lodge und sind dann auch in der Webcam zu beobachten.

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Pfanne walzen

Anfang Oktober ist die optimale Zeit, die Pisten auf den Flugbetrieb vorzubereiten. Im wahrsten Sinne kreuz und quer kann man auf der Bitterwasser Flying Lodge landen, je nach Betrachtungsweise auf 8 Pisten (plus eine Notpiste) in jeweils zwei Richtungen. Jeremias walzt in wochenlanger Arbeit sorgfältig die Pfanne glatt.

Der weite Weg nach Afrika

Anfang September wurden in Waghäusel die Container mit den Flugzeugen für die Saison 2026/27 gepackt. Per Anhänger, LKW und Frachtschiff sind die Segler jetzt auf dem langen Weg nach Namibia zur Bitterwasser Flying Lodge.