Stürmische Tage in Bitterwasser

Die Vorhersagen von TopMeteo für Namibia waren in den letzten Tagen ein schönes Versprechen. Die potenziellen Flugdistanzen (PFD) versprachen viele Kilometer. Doch so einfach war die Sache nicht.

Die Strecken mussten hart erkämpft werden. Erst der Blick auf die Windkarten zeigte das Problem. Die Arbeitshöhen in der Blauthermik lagen am Nachmittag bei 5000 Meter MSL und mehr, aber in den Höhen und schon weit darunter blies es mit 60 km/h plus. Windscherungen taten ein Übriges, die Thermik kräftig aufzumischen. Nur die starken und dann engen Bärte schafften es bis ganz hinauf. Viel Knüppeln und eine hohe Toleranz gegen Durchrütteln waren angesagt. Wer das mochte, der brachte auch ordentliche Tagesstrecken zusammen, wie das italienische TwinShark-Team Pietro Sileri/Gaetano Benincasa mit knapp 800 Kilometern.
Eine weitere Herausforderung wartete auf die Heimkehrer mit der Landung im 30 Knoten starken Nordwest mit Böen bis zu 46 Knoten. Das Foto zeigt das aktuelle Wetter am Nachmittag des 26. November. In Bitterwasser war das aber kein ganz so großes Problem. Auf der Pfanne konnte exakt gegen den Wind angeflogen und gelandet werden.

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Die ersten Gäste können kommen!

Ein Aufenthalt auf der Bitterwasser Lodge liegt für junge Piloten meist außerhalb ihrer finanziellen Möglichkeiten. Gleichzeitig ist der Nachwuchs der Garant für die Zukunft unseres wunderschönen Sports und auch der Lodge. Deshalb gehört die Förderung junger Piloten zum Selbstverständnis des Bitterwasser Flying Centers.

Pfanne walzen

Anfang Oktober ist die optimale Zeit, die Pisten auf den Flugbetrieb vorzubereiten. Im wahrsten Sinne kreuz und quer kann man auf der Bitterwasser Flying Lodge landen, je nach Betrachtungsweise auf 8 Pisten (plus eine Notpiste) in jeweils zwei Richtungen. Jeremias walzt in wochenlanger Arbeit sorgfältig die Pfanne glatt.