Der weite Weg nach Afrika
Anfang September wurden in Waghäusel die Container mit den Flugzeugen für die Saison 2026/27 gepackt. Per Anhänger, LKW und Frachtschiff sind die Segler jetzt auf dem langen Weg nach Namibia zur Bitterwasser Flying Lodge.
Die Strecken mussten hart erkämpft werden. Erst der Blick auf die Windkarten zeigte das Problem. Die Arbeitshöhen in der Blauthermik lagen am Nachmittag bei 5000 Meter MSL und mehr, aber in den Höhen und schon weit darunter blies es mit 60 km/h plus. Windscherungen taten ein Übriges, die Thermik kräftig aufzumischen. Nur die starken und dann engen Bärte schafften es bis ganz hinauf. Viel Knüppeln und eine hohe Toleranz gegen Durchrütteln waren angesagt. Wer das mochte, der brachte auch ordentliche Tagesstrecken zusammen, wie das italienische TwinShark-Team Pietro Sileri/Gaetano Benincasa mit knapp 800 Kilometern.
Eine weitere Herausforderung wartete auf die Heimkehrer mit der Landung im 30 Knoten starken Nordwest mit Böen bis zu 46 Knoten. Das Foto zeigt das aktuelle Wetter am Nachmittag des 26. November. In Bitterwasser war das aber kein ganz so großes Problem. Auf der Pfanne konnte exakt gegen den Wind angeflogen und gelandet werden.
Anfang September wurden in Waghäusel die Container mit den Flugzeugen für die Saison 2026/27 gepackt. Per Anhänger, LKW und Frachtschiff sind die Segler jetzt auf dem langen Weg nach Namibia zur Bitterwasser Flying Lodge.
Die Bitterwasser Flying Lodge war Hauptsponsor der Junioren Segelflug Weltmeisterschaft, bei der vom 2. bis 17. August 2026 rund 80 Pilotinnen und Piloten aus 22 Nationen in der Standard- und Clubklasse um die Titel kämpften. Hauptpreis für die Gewinner der JWGC war jeweils ein einwöchiger Aufenthalt auf der Lodge incl. Anreise und Flugzeug.
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