Mit eigener Plattform

Elmar Fischer hat gut lachen. Er kann mit seinem Arcus M die gesamte Namibia-Saison in Bitterwasser verbringen. Seine Copiloten müssen sich den zweiten Sitz hinter ihm teilen. Erster in der Reihe war Ex-Starfighter-Pilot Günter Weiss, der jetzt Abschied nehmen musste.

Auf seine Copiloten ist Elmar angewiesen, sie müssen für ihn die Rolle des Safety-Piloten übernehmen. Mit seiner Behinderung darf Elmar den Arcus nicht allein pilotieren. Eine Handsteuerung für die Seitenruderpedale wie für den Duo Discus gibt es nicht. Wenn nicht zu viel Seitenruder erforderlich ist, geht es aber auch ohne. Elmar: „Ein wenig geht mit den Füßen schon.“ Allerdings kommt beim Arcus als zusätzlich zu bedienendes Element der Wölbklappenhebel hinzu. Immerhin auf acht Flügen waren die Zwei zusammen. Bei ihrem letzten Flug im harten Kampf gegen bis zu 50 km/h im Endanflug.
Die Abstellposition Nummer eins in der Palmenallee für den Arcus „FI“ ist barrierefrei gestaltet. Auf der betonierten Plattform ist Rolli-Fahrer Elmar der Ein- und Ausstieg leicht gemacht.

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Die ersten Gäste können kommen!

Ein Aufenthalt auf der Bitterwasser Lodge liegt für junge Piloten meist außerhalb ihrer finanziellen Möglichkeiten. Gleichzeitig ist der Nachwuchs der Garant für die Zukunft unseres wunderschönen Sports und auch der Lodge. Deshalb gehört die Förderung junger Piloten zum Selbstverständnis des Bitterwasser Flying Centers.

Pfanne walzen

Anfang Oktober ist die optimale Zeit, die Pisten auf den Flugbetrieb vorzubereiten. Im wahrsten Sinne kreuz und quer kann man auf der Bitterwasser Flying Lodge landen, je nach Betrachtungsweise auf 8 Pisten (plus eine Notpiste) in jeweils zwei Richtungen. Jeremias walzt in wochenlanger Arbeit sorgfältig die Pfanne glatt.