Fliegende Fische

Sich über Stunden durchrütteln lassen im Starkwindfeld der letzten Tage war nicht jedermanns Sache. Gleich sieben Piloten stiegen da gar nicht erst ins Cockpit, nutzten stattdessen die Zeit, bis sich der Wind wieder beruhigt hatte, für einen Ausflug zum Angeln auf dem Atlantik.

Die viele Stunden lange Autofahrt durch die Berge nach Swakopmund war dann auch anstrengend, dafür lohnte aber die Angeltour auf See – für ein reichhaltiges Fischessen am Abend. Der weitere Fang landete in einer großen Kühlbox. Ralph flog sie mit seiner Cessna fangfrisch nach Bitterwasser. In der Kühltruhe der Lodge warten die Adlerfische, in Namibia nennt man sie auch Kabeljau, nun auf die Zubereitung. Es sind alles große erwachsene Tiere, denen ihr Hang zu den Sardinenstückchen am Angelhaken zum Verhängnis wurde. Die kleinen geangelten, unter 40 Zentimeter großen, bekamen eine Chance, weiter zu wachsen. Werden sie nicht vorzeitig aus dem Meer gezogen, können diese Raubfische bis über zwei Meter lang und 100 Kilogramm schwer werden.
In Bitterwasser warten wir jetzt gespannt auf das große Fischessen.

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Pfanne walzen

Anfang Oktober ist die optimale Zeit, die Pisten auf den Flugbetrieb vorzubereiten. Im wahrsten Sinne kreuz und quer kann man auf der Bitterwasser Flying Lodge landen, je nach Betrachtungsweise auf 8 Pisten (plus eine Notpiste) in jeweils zwei Richtungen. Jeremias walzt in wochenlanger Arbeit sorgfältig die Pfanne glatt.

Der weite Weg nach Afrika

Anfang September wurden in Waghäusel die Container mit den Flugzeugen für die Saison 2026/27 gepackt. Per Anhänger, LKW und Frachtschiff sind die Segler jetzt auf dem langen Weg nach Namibia zur Bitterwasser Flying Lodge.