Ende eines guten Tages im Sandsturm

Glück gehabt. Die aus dem Nordwesten anrückende Schauerlinie machte just vor Bitterwasser halt. Aber mit dem Landen musste gewartet werden. Eine Böenwalze fegte kurz vor sun set durch die Palmenallee und peitschte den aufgewirbelten Sand in einer kilometerweit sichtbaren Fahne in die Kalahari.

Bei 40 Knoten auffrischend war Landen nicht angeraten. Ein Endanflug mit 600 Metern Ankunftshöhe ließ da nicht mehr viel Spielraum. Das Glück: Die aus den Schauern fallende Kaltluft trieb die aufgeheizte Wüstenluft zum Aufsteigen. Bis sich am Boden der Durchzug weitgehend beruhigt hatte, konnte in der Warmluft noch einmal aufgedreht werden. Bei 20 Knoten lud die Pfanne dann zum Runterkommen, bei ihrer Größe auch kein Problem, das Final und Ausrollen genau gegen den Wind auszurichten.
Verpackt werden konnte das Flugzeug gerade noch im Restlicht.

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Der weite Weg nach Afrika

Anfang September wurden in Waghäusel die Container mit den Flugzeugen für die Saison 2026/27 gepackt. Per Anhänger, LKW und Frachtschiff sind die Segler jetzt auf dem langen Weg nach Namibia zur Bitterwasser Flying Lodge.

Sieger Clubklasse

Zwei neue Weltmeister fahren nach Bitterwasser!

Die Bitterwasser Flying Lodge war Hauptsponsor der Junioren Segelflug Weltmeisterschaft, bei der vom 2. bis 17. August 2026 rund 80 Pilotinnen und Piloten aus 22 Nationen in der Standard- und Clubklasse um die Titel kämpften. Hauptpreis für die Gewinner der JWGC war jeweils ein einwöchiger Aufenthalt auf der Lodge incl. Anreise und Flugzeug.