Ein eingeschworenes Team

In Bitterwasser sieht man es nicht anders: Ins Cockpit klettern Reinhard Schramme und Rolf Bödeker immer gemeinsam, Reinhard vorn, Rolf hinten. In dieser Saison in Namibia ist es eine EB 28, daheim in Rinteln wird der Arcus geentert.

Rolf Bödeker ist damit wohl der Pilot mit den weltmeisten Stunden als Co auf Arcus/EB28. Aber ganz so einfach, wie dieses Bild den Eindruck erwecken mag, ist die Arbeitsteilung der Crew nicht. Rolf: „Nach zweieinhalb Stunden wird gewechselt.“ Auf die Zuschauerrolle als Fluggast zieht sich in dem Team der jeweilige „pilot not flying“ auch keineswegs zurück. Zu seinen Aufgaben zählt das Flugmanagement, so die wichtige Klärung, wo während des Fluges die Wenden gesetzt werden, von welchen Punkten aus sich weiterstreckende Aufwindstraßen öffnen. Wer in Namibia schnell sein will, muss die Linien erkennen, die den schnellen Vorflug möglich machen und sie konsequent nutzen. Reinhard: „Es kommt darauf an, ein Barogramm möglichst ohne Zacken zu erzeugen.“ Sechs-Meter-Bärte zu ziehen ist schon schön, aber wenn es dazwischen nur runtergeht, lassen sich die großen Flugstrecken, die Namibia-Tausender, nicht realisieren. Reinhard und Rolf sind jedenfalls gut eingespielt, sie spielen im Wettlauf um die großen Strecken immer ganz vorne mit – gerne auch mal auf kurzen Distanzen mit dann besonders hohen Schnittgeschwindigkeiten.

Zurück

1400 Kilometer an Weihnachten

An Weihnachten 1000 Kilometer zu fliegen, das ist ein tolles Geschenk für jeden Piloten. Diesen Wunsch haben sich vier Piloten mit über 1100 Kilometern an einem Tag mit unverhofften Möglichkeiten erfüllt. Simon Schröder und Max Schäfer flogen ganze 1400 Kilometer mit der EB28 an Heiligabend. Im folgenden berichten sie gemeinsam über ihren Flug.

Die Line-Boys der Saison 2022/23

Auch dieses Jahr leisten unsere Line-Boys wieder wertvolle Arbeit.
In der Saison, wenn stets ein reges Treiben herrscht, tragen die erfahrenen
Line-Boys (gut erkennbar an der roten Kleidung) zu einem reibungslosen
Flugbetrieb bei.