Ein eingeschworenes Team

In Bitterwasser sieht man es nicht anders: Ins Cockpit klettern Reinhard Schramme und Rolf Bödeker immer gemeinsam, Reinhard vorn, Rolf hinten. In dieser Saison in Namibia ist es eine EB 28, daheim in Rinteln wird der Arcus geentert.

Rolf Bödeker ist damit wohl der Pilot mit den weltmeisten Stunden als Co auf Arcus/EB28. Aber ganz so einfach, wie dieses Bild den Eindruck erwecken mag, ist die Arbeitsteilung der Crew nicht. Rolf: „Nach zweieinhalb Stunden wird gewechselt.“ Auf die Zuschauerrolle als Fluggast zieht sich in dem Team der jeweilige „pilot not flying“ auch keineswegs zurück. Zu seinen Aufgaben zählt das Flugmanagement, so die wichtige Klärung, wo während des Fluges die Wenden gesetzt werden, von welchen Punkten aus sich weiterstreckende Aufwindstraßen öffnen. Wer in Namibia schnell sein will, muss die Linien erkennen, die den schnellen Vorflug möglich machen und sie konsequent nutzen. Reinhard: „Es kommt darauf an, ein Barogramm möglichst ohne Zacken zu erzeugen.“ Sechs-Meter-Bärte zu ziehen ist schon schön, aber wenn es dazwischen nur runtergeht, lassen sich die großen Flugstrecken, die Namibia-Tausender, nicht realisieren. Reinhard und Rolf sind jedenfalls gut eingespielt, sie spielen im Wettlauf um die großen Strecken immer ganz vorne mit – gerne auch mal auf kurzen Distanzen mit dann besonders hohen Schnittgeschwindigkeiten.

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Bitterwasser bestellt PV-Anlage und reduziert seinen CO2 Fußabdruck

Namibia bezieht seinen Strom im Wesentlichen aus Südafrika. Dort sind hauptsächlich Steinkohlekraftwerke in Betrieb, da Südafrika Steinkohle im Tagebau gewinnen kann.
Nun sind die Abgase der südafrikanischen Steinkohle Kraftwerke nicht so gut gereinigt wie in Deutschland. Deshalb ist es wichtig auf diesen Strom zu verzichten.

Die ersten Flugzeuge sind verladen und auf dem Weg.

Dieses Jahr werden die Flugzeuge in zwei Gruppen nach Bitterwasser geschafft. Zurzeit kann kein Spediteur garantieren, wann die Container ankommen. Deshalb haben wir uns entschieden vier Container etwas früher loszuschicken, damit sie auch tatsächlich am 01. November zum Saisonbeginn in Bitterwasser sind.