Die Saison dreht noch einmal auf

Wer glaubte, die Saison in Bitterwasser würde jetzt im Januar langsam auslaufen, kann sich die Augen reiben. Nach Aufhebung der Quarantäne-Pflicht für Namibia-Rückkehrer haben sich viele Piloten kurzentschlossen auf den Weg gemacht.

So groß das Land auch ist, allein auf Strecke ist man hier im Januar nicht. Die ins Land gebrachten Segelflugzeuge werden fleißig genutzt. Nicht selten trifft man auf ganze Pulks.
Bitterwasser ist da international aufgestellt mit Gästen aus USA, Russland, der Ukraine, Großbritannien, Italien, Frankreich, der Schweiz und jetzt auch aus den Niederlanden. In der Minderheit sind die deutschen Piloten aber noch nicht.
Und das Wetter passt. Das südlich von Windhoek nahezu ganz Namibia und einen Teil Botswanas und Südafrikas umfassende Segelfluggebiet von Flugfläche 145 (rund 4500 m) bis Flugfläche 195 (rund 6000 m) kann bis zum oberen Deckel weidlich genutzt werden. Wellenaufwinde braucht es dazu nicht. In den Nachmittagsstunden reicht die Thermik bis ganz nach oben. Nördlich Windhoek liegt der Deckel in Flugfläche 145. Dort kann man sehnsüchtig zur Basis hochschauen, kommt aber auch komfortabel voran.
Foto: Begegnung auf Strecke.

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Die ersten Gäste können kommen!

Ein Aufenthalt auf der Bitterwasser Lodge liegt für junge Piloten meist außerhalb ihrer finanziellen Möglichkeiten. Gleichzeitig ist der Nachwuchs der Garant für die Zukunft unseres wunderschönen Sports und auch der Lodge. Deshalb gehört die Förderung junger Piloten zum Selbstverständnis des Bitterwasser Flying Centers.

Pfanne walzen

Anfang Oktober ist die optimale Zeit, die Pisten auf den Flugbetrieb vorzubereiten. Im wahrsten Sinne kreuz und quer kann man auf der Bitterwasser Flying Lodge landen, je nach Betrachtungsweise auf 8 Pisten (plus eine Notpiste) in jeweils zwei Richtungen. Jeremias walzt in wochenlanger Arbeit sorgfältig die Pfanne glatt.