Neuer Tag, neue Aufgabe!

Trotz weniger Wolken am Himmel und einer eher schwachen Vorhersage lassen sich die Piloten das Fliegen nicht nehmen.

Statt einem Langstreckenflug gab es am 09.12.2023 eine AAT – signed area task.

Dafür waren 3 größere Sektoren festgelegt. Der erste Sektor bei Kiripotip mit 20 km Radius, der zweite Sektor bei Rehoboth mit 35 km Radius, der dritte Sektor mit 30 km Radius und der Zielkreis über Bitterwasser. Die Mindestzeit betrug 2,5 Stunden. Insgesamt flogen 6 Segler die Aufgabe.

Zum Anfang der Aufgabe zeigt sich gute Thermik mit starken Aufwinden mit einer 4500 Meter Basis.

Zwischen den beiden letzten Wendepunkten kam eine Abschirmung von Westen, die das ganze schwieriger machte. Die Thermik schwächte ab. Trotzdem schafften alle Teilnehmer den Weg zurück nach Bitterwasser.

Auf den ersten Platz schaffte es Manfred Dick mit mir (Hannah Schweckendiek) als Beisitzerin. Ich als „Nicht-Segelfliegerin“ hatte hierdurch die Möglichkeit, das erste Mal in Bitterwasser mitzufliegen und die wunderschönen Weiten von Namibia bestaunen zu dürfen! Eine wahnsinnig tolle und unvergessliche Erfahrung!

Wir flogen 284 km in 2:33 Stunden mit einem Schnitt von 111 km/h.

Dicht hinter uns: Carl Schönherr, der 279 Kilometer in 2:34 Stunden mit einem Schnitt von 108,6 km/h zurücklegte.

Weitere Gefährten waren Patrick Benoist, Jan-Luca Aberle mit Ulrich Wild, das Team Helmut Rohs und Christian Bentz und Alvaro Jimenez Aguayo mit Ney Lutti.

Allen Piloten hat die Aufgabe großen Spaß gemacht. Es wird sicherlich nicht die letzte in dieser Saison gewesen sein!

Zurück

Wir trauern um Dieter Schwenk

Dieter hat sich als Mitglied des Bitterwasser Board of Directors und CFI der Soaring Societey of Namibia um den Segelflug in Namibia besonders verdient gemacht.

An seinem Lieblingsplatz in Bitterwasser sitzend hat er uns für immer verlassen.

Wir werden ihn nicht vergessen.

Saisonfinale

Langsam neigt sich die Saison in Bitterwasser dem Ende zu.

Nach und nach werden die Segelflugzeuge in die Container geladen. Und trotzdem fliegen täglich einige Teams über 1000 Kilometer.