Der weite Weg nach Afrika
Anfang September wurden in Waghäusel die Container mit den Flugzeugen für die Saison 2026/27 gepackt. Per Anhänger, LKW und Frachtschiff sind die Segler jetzt auf dem langen Weg nach Namibia zur Bitterwasser Flying Lodge.
„Den Urlaub hier haben wir schon ein Jahr zuvor geplant“, gaben die beiden als Erklärung für ihre Abwehr an. Ganz spontan haben die zwei ihre Heirat aber dann wohl doch nicht vollzogen. Kennengelernt haben sie sich beim gemeinsamen Hobby in der Akaflieg Frankfurt am Standort Ring Ziegenhein. Christopher ist dort auch Fluglehrer, geschult hat er Marie, die seit vier Jahren dabei ist, jedoch nicht. „Aber zum ersten Alleinflug hat er mich freigelassen“, so Marie. Inzwischen haben sie im Duo Discus große Strecken gemeinsam zurückgelegt. Im Team auch 600er mit zwei LS4. Mal waren die Aufgaben auch anders verteilt: Bei der Deutschen Meisterschaft der 18-m-Klasse in Stendal war Marie Helferin für Christoph.
In Bitterwasser teilen sie sich jetzt ein Arcus-Cockpit. Ein Fast-Tausender steht schon im Flugbuch.
Nach zwei Wochen Segelfliegen geht es dann mit einem Camper samt Dachzelt auf Entdeckungstour durch Namibia.
Anfang September wurden in Waghäusel die Container mit den Flugzeugen für die Saison 2026/27 gepackt. Per Anhänger, LKW und Frachtschiff sind die Segler jetzt auf dem langen Weg nach Namibia zur Bitterwasser Flying Lodge.
Die Bitterwasser Flying Lodge war Hauptsponsor der Junioren Segelflug Weltmeisterschaft, bei der vom 2. bis 17. August 2026 rund 80 Pilotinnen und Piloten aus 22 Nationen in der Standard- und Clubklasse um die Titel kämpften. Hauptpreis für die Gewinner der JWGC war jeweils ein einwöchiger Aufenthalt auf der Lodge incl. Anreise und Flugzeug.
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