Just married in Bitterwasser

„Nein, unsere Flitterwochen sind das nicht“, wiegelten die so offensichtlich verliebten Christopher und Marie bei ihrer Begrüßung in Bitterwasser ab. Gerade mal sechs Wochen vor ihrem gemeinsamen Segelflugurlaub In Namibia sind sie allerdings den Bund der Ehe eingegangen.

„Den Urlaub hier haben wir schon ein Jahr zuvor geplant“, gaben die beiden als Erklärung für ihre Abwehr an. Ganz spontan haben die zwei ihre Heirat aber dann wohl doch nicht vollzogen. Kennengelernt haben sie sich beim gemeinsamen Hobby in der Akaflieg Frankfurt am Standort Ring Ziegenhein. Christopher ist dort auch Fluglehrer, geschult hat er Marie, die seit vier Jahren dabei ist, jedoch nicht. „Aber zum ersten Alleinflug hat er mich freigelassen“, so Marie. Inzwischen haben sie im Duo Discus große Strecken gemeinsam zurückgelegt. Im Team auch 600er mit zwei LS4. Mal waren die Aufgaben auch anders verteilt: Bei der Deutschen Meisterschaft der 18-m-Klasse in Stendal war Marie Helferin für Christoph.

In Bitterwasser teilen sie sich jetzt ein Arcus-Cockpit. Ein Fast-Tausender steht schon im Flugbuch.

Nach zwei Wochen Segelfliegen geht es dann mit einem Camper samt Dachzelt auf Entdeckungstour durch Namibia.

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Die ersten Gäste können kommen!

Ein Aufenthalt auf der Bitterwasser Lodge liegt für junge Piloten meist außerhalb ihrer finanziellen Möglichkeiten. Gleichzeitig ist der Nachwuchs der Garant für die Zukunft unseres wunderschönen Sports und auch der Lodge. Deshalb gehört die Förderung junger Piloten zum Selbstverständnis des Bitterwasser Flying Centers.

Pfanne walzen

Anfang Oktober ist die optimale Zeit, die Pisten auf den Flugbetrieb vorzubereiten. Im wahrsten Sinne kreuz und quer kann man auf der Bitterwasser Flying Lodge landen, je nach Betrachtungsweise auf 8 Pisten (plus eine Notpiste) in jeweils zwei Richtungen. Jeremias walzt in wochenlanger Arbeit sorgfältig die Pfanne glatt.