Der weite Weg nach Afrika
Anfang September wurden in Waghäusel die Container mit den Flugzeugen für die Saison 2026/27 gepackt. Per Anhänger, LKW und Frachtschiff sind die Segler jetzt auf dem langen Weg nach Namibia zur Bitterwasser Flying Lodge.
Man muss schon was tun, um fit zu bleiben für stundenlange Flüge, für das Wechselbad aus schweißtreibender Hitze am Boden und frostigen Temperaturen unter 5000 Meter hohen Wolken. In Bitterwasser sind Radfahren und Laufen angesagt.
Guy Bechtold, in der OLC-Wertung für Bitterwasser immer ganz oben, nimmt mit seinem Gravelbike die Kalahari unter die Stollenreifen. Auch Johan Luyckx aus Belgien, immer neue Rekorde im Blick mit seinem dazu fast schon selbstquälerisch auf 15 Meter Spannweite gestutzten Ventus, begibt sich mit seinem Rad auf die Schotterstraßen rund um die Lodge.
Das Fußvolk trifft sich für den Morgengruß bei der Runde rund um den Flugplatz. Der 10 Kilometer Lauf vermittelt eindrucksvoll die Dimension der Pfanne. Und wer Abwechslung zu allzu eintöniger Bewegung sucht, findet sie im Yoga, dazu leitet Elke Reich bei ihrem Bitterwasser Aufenthalt zu früher Stunde an.
Anfang September wurden in Waghäusel die Container mit den Flugzeugen für die Saison 2026/27 gepackt. Per Anhänger, LKW und Frachtschiff sind die Segler jetzt auf dem langen Weg nach Namibia zur Bitterwasser Flying Lodge.
Die Bitterwasser Flying Lodge war Hauptsponsor der Junioren Segelflug Weltmeisterschaft, bei der vom 2. bis 17. August 2026 rund 80 Pilotinnen und Piloten aus 22 Nationen in der Standard- und Clubklasse um die Titel kämpften. Hauptpreis für die Gewinner der JWGC war jeweils ein einwöchiger Aufenthalt auf der Lodge incl. Anreise und Flugzeug.
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