Fit bleiben im Schlaraffenland

Ein Radfahrer in der Wüste? Ja, Namibia ist nicht nur ein Paradies für Segelflieger. Und die Bitterwasser Lodge mit ihrer hervorragenden Küche ein richtiges Schlaraffenland. Aber beides beißt sich leider ein wenig. Nur genießen funktioniert auf Dauer nicht.

Man muss schon was tun, um fit zu bleiben für stundenlange Flüge, für das Wechselbad aus schweißtreibender Hitze am Boden und frostigen Temperaturen unter 5000 Meter hohen Wolken. In Bitterwasser sind Radfahren und Laufen angesagt.
Guy Bechtold, in der OLC-Wertung für Bitterwasser immer ganz oben, nimmt mit seinem Gravelbike die Kalahari unter die Stollenreifen. Auch Johan Luyckx aus Belgien, immer neue Rekorde im Blick mit seinem dazu fast schon selbstquälerisch auf 15 Meter Spannweite gestutzten Ventus, begibt sich mit seinem Rad auf die Schotterstraßen rund um die Lodge.
Das Fußvolk trifft sich für den Morgengruß bei der Runde rund um den Flugplatz. Der 10 Kilometer Lauf vermittelt eindrucksvoll die Dimension der Pfanne. Und wer Abwechslung zu allzu eintöniger Bewegung sucht, findet sie im Yoga, dazu leitet Elke Reich bei ihrem Bitterwasser Aufenthalt zu früher Stunde an.

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Die Regenzeit naht

Es wird schaurig im südlichen Namibia. Mit der fortschreitenden Jahreszeit rückt die innertropische Konvergenzzone nach Süden vor. In dieser feuchteren Luftmasse sind jetzt immer wieder Schauer und Gewitter angesagt.

Samstag ist Braai-Tag

Das hat in Bitterwasser schon Tradition. Am Samstagabend wird gegrillt. Dann legt Daniel auf, der in der Küche gerade Chefkoch Louis zwei Wochen hervorragend vertreten hat.