Brandgefährlich

In Namibia ist es wieder staubtrocken. Schön für den Segelflug, das gibt starke hochreichende Thermik. Nur halt nicht fürs Land. Die Vegetation ist hochentzündlich. Und immer wieder kommt es zu Buschfeuern.

Die Trockenheit ist kaum vorstellbar, hat es im Januar doch so viel geregnet. Alles war mit einem Mal grün. Senken und Pfannen liefen über. Das Gras schoss in die Höhe. Und das ist jetzt das Problem, es steht nun überall als Heu auf dem Halm. Bei Gewittern setzt ein Blitz es in Brand. Fahrten mit Autos abseits der Straßen verbieten sich. Leicht können heiße Katalysatoren die ausgetrockneten Halme entzünden.
Auch rund um Bitterwasser und das benachbarte Dorf Hochanas haben sich Flächen schwarz eingefärbt. Glück für Bitterwasser, das Feuer um den Mast der Richtfunkantenne bei Hochanas hat den Mast selbst verschont. Wäre der abgefackelt, gäbe es erst Mal kein Telefon und kein Internet in der Lodge.

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Die ersten Gäste können kommen!

Ein Aufenthalt auf der Bitterwasser Lodge liegt für junge Piloten meist außerhalb ihrer finanziellen Möglichkeiten. Gleichzeitig ist der Nachwuchs der Garant für die Zukunft unseres wunderschönen Sports und auch der Lodge. Deshalb gehört die Förderung junger Piloten zum Selbstverständnis des Bitterwasser Flying Centers.

Pfanne walzen

Anfang Oktober ist die optimale Zeit, die Pisten auf den Flugbetrieb vorzubereiten. Im wahrsten Sinne kreuz und quer kann man auf der Bitterwasser Flying Lodge landen, je nach Betrachtungsweise auf 8 Pisten (plus eine Notpiste) in jeweils zwei Richtungen. Jeremias walzt in wochenlanger Arbeit sorgfältig die Pfanne glatt.