Brandgefährlich

In Namibia ist es wieder staubtrocken. Schön für den Segelflug, das gibt starke hochreichende Thermik. Nur halt nicht fürs Land. Die Vegetation ist hochentzündlich. Und immer wieder kommt es zu Buschfeuern.

Die Trockenheit ist kaum vorstellbar, hat es im Januar doch so viel geregnet. Alles war mit einem Mal grün. Senken und Pfannen liefen über. Das Gras schoss in die Höhe. Und das ist jetzt das Problem, es steht nun überall als Heu auf dem Halm. Bei Gewittern setzt ein Blitz es in Brand. Fahrten mit Autos abseits der Straßen verbieten sich. Leicht können heiße Katalysatoren die ausgetrockneten Halme entzünden.
Auch rund um Bitterwasser und das benachbarte Dorf Hochanas haben sich Flächen schwarz eingefärbt. Glück für Bitterwasser, das Feuer um den Mast der Richtfunkantenne bei Hochanas hat den Mast selbst verschont. Wäre der abgefackelt, gäbe es erst Mal kein Telefon und kein Internet in der Lodge.

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Bitterwasser bestellt PV-Anlage und reduziert seinen CO2 Fußabdruck

Namibia bezieht seinen Strom im Wesentlichen aus Südafrika. Dort sind hauptsächlich Steinkohlekraftwerke in Betrieb, da Südafrika Steinkohle im Tagebau gewinnen kann.
Nun sind die Abgase der südafrikanischen Steinkohle Kraftwerke nicht so gut gereinigt wie in Deutschland. Deshalb ist es wichtig auf diesen Strom zu verzichten.

Die ersten Flugzeuge sind verladen und auf dem Weg.

Dieses Jahr werden die Flugzeuge in zwei Gruppen nach Bitterwasser geschafft. Zurzeit kann kein Spediteur garantieren, wann die Container ankommen. Deshalb haben wir uns entschieden vier Container etwas früher loszuschicken, damit sie auch tatsächlich am 01. November zum Saisonbeginn in Bitterwasser sind.