Der weite Weg nach Afrika
Anfang September wurden in Waghäusel die Container mit den Flugzeugen für die Saison 2026/27 gepackt. Per Anhänger, LKW und Frachtschiff sind die Segler jetzt auf dem langen Weg nach Namibia zur Bitterwasser Flying Lodge.
Gerhard und Astrid waren bei dem starken Nordwestwind (50 km/h) etwas zu weit nach Süden geflogen und stellten beim Rückflug fest, dass die Thermik abbaute. Also der Entschluss, noch in größerer Höhe, den Motor raus und mit Motor auf Endanflughöhe, für ca. 78 km Endanflug, steigen. Nach ca. 2 Minuten streikte der Motor aber dann. Also Motor rein und in der Pfanne, die vorher schon als Alternate ausgesucht war, landen. Es blieb also noch genügend Zeit um die Absicht über Funk zu melden. Nach der Landung hatte Bitterwasser keinen Kontakt mehr mit den Beiden. Nach kurzer Zeit aber erfreulicherweise eine „OK, uns geht es gut.“ Nachricht über das Notfall- und Trackingsystem SPOT. Das beruhigte erst einmal.
Die beiden haben, völlig richtig, Ihr SPOT mitgenommen als sie versucht haben zu einer, drei Kilometer entfernten, Farm zu laufen. Im Flightoffice in Bitterwasser konnte das verfolgt werden.
Leider war die Farm verschlossen und Niemand da. Sie konnten somit nicht telefonieren. Also gingen Sie zurück zum Flugzeug und warteten dort auf Hilfe.
In Bitterwasser wurde ein Team los geschickt um die beiden aufzugabeln und nach Bitterwasser zurück zu bringen. Um 00:30 Uhr waren alle wieder in Bitterwasser. Das Flugzeug war allerdings noch draußen.
Am nächsten morgen fuhr ein Team mit einem Universalanhänger los um das Flugzeug zu bergen. Am Abend waren auch sie dann zurück. Am Folgetag wurde aufgerüstet und die Fehlersuche am Motor begann.
Anfang September wurden in Waghäusel die Container mit den Flugzeugen für die Saison 2026/27 gepackt. Per Anhänger, LKW und Frachtschiff sind die Segler jetzt auf dem langen Weg nach Namibia zur Bitterwasser Flying Lodge.
Die Bitterwasser Flying Lodge war Hauptsponsor der Junioren Segelflug Weltmeisterschaft, bei der vom 2. bis 17. August 2026 rund 80 Pilotinnen und Piloten aus 22 Nationen in der Standard- und Clubklasse um die Titel kämpften. Hauptpreis für die Gewinner der JWGC war jeweils ein einwöchiger Aufenthalt auf der Lodge incl. Anreise und Flugzeug.
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